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Das erste Mal im CCT


Christus Centrum Tostedt

Christus Centrum Tostedt

Was soll man von Leuten halten, die am Sonntag in ihre Kirche pilgern und selbst bei herrlichem Frühlingswetter zwei Stunden im Gottesdienst sitzen?
So manches Mal habe ich mir diese Frage gestellt, wenn ich bei einem Sonntagsspaziergang an dem Gemeindezentrum in der Todtglüsinger Straße 3 vorbeiging. Normalerweise kamen die Leute mit ernster Miene aus der Kirche. Die aber vom Christus Centrum lachen und sind fröhlich. Ich habe mich immer gefragt, was für ein Gottesdienst solche Freudigkeit bewirken kann. Ich konnte mich aber zunächst nicht überwinden. Da kannte ja offensichtlich jeder jeden und man würde mich bestimmt anstarren und als Fremden behandeln.

Dann ging ich doch hin

Eines Tages bin ich doch hingegangen. Die Eingangshalle war prächtig und ich hoffte, dass auch die Leute nett zu mir wären. Da kam eine Frau auf mich zu und begrüßte mich freundlich. Ein Mann bot mir an, meinen Mantel abzulegen. Im Saal saßen schon viele Leute in den Stuhlreihen. Andere standen in Gruppen und unterhielten sich. Hier umarmten sich welche, dort setzten Eltern ihre Kinder auf den Boden zum Krabbeln. Komisch, niemand starrte mich an. Dafür kam hin und wieder jemand vorbei und reichte mir die Hand.

Nachdem der Saal sich gefüllt hatte, ging eine kleine Gruppe junger Leute nach vorne auf die Bühne. Ein junger Mann nahm eine Gitarre zur Hand, ein junges Mädchen setzte sich an das Klavier, und ein anderer junger Mann setzte sich ans Schlagzeug. Eine kleine Gruppe von Sängern stellte sich an den Mikrophonen auf. Man fing an, kurze, aber sehr einprägsame, moderne Lieder zu singen. Plötzlich klatschten viele im Takt, einige standen auf und streckten die Arme nach oben aus. Man pries Gott für seine großen Taten und seine Liebe. Es schien direkt aus dem Herzen zu kommen. Vieles war spontan. Nach einer Zeit der Stille erhob plötzlich eine alte Frau ihre Stimme. Sie betete, aber nicht etwa aus einem Gesangbuch, sondern ganz frei dankte sie Gott, dass sie ihn bald sehen dürfte.

Was für Leute sind das, bei denen jeder aufstehen darf, um für die bestandene Fahrprüfung zu danken oder für das gesund gewordene Kind. Sie waren zwar ehrfürchtig aber auch irgendwie vertraut mit Gott. Den Begriff ‚Kinder Gottes‘ kannte ich ja aus der Bibel, aber so real fand ich ihn hier zum ersten Mal.

Ein jüngerer Mann, offensichtlich der Pastor, predigte vom Reich Gottes, als sei es schon angebrochen unter diesen Leuten. Jeder könne dazu kommen, indem er eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus aufnehmen würde.

Das war genau meine Sehnsucht

Das war eigentlich genau meine Sehnsucht, die ich, seit ich erwachsen war, verdrängt hatte. Ich kannte Christus nur als liturgische Formel, der ich in steifer Frömmigkeit begegnete. Sollte Jesus doch so greifbar lebendig und nah sein, wie ich als Kind immer geträumt hatte?

Als am Ende des Gottesdienstes Menschen nach vorne gehen durften, um mit sich beten zu lassen, hielt es auch mich nicht mehr am Platz. Bei diesen Christen erlebte ich, dass Gott mich liebt und mir persönlich begegnet ist. Ich werde nicht, wie bei Sekten, zu irgendwelchen Missionshandlungen gezwungen; ich muss nicht Glaubenssätze pauken, die ich im Grunde nicht verstehe, und es gibt hier einfach das, wovon die Bibel spricht: Gemeinde Jesu mit einem natürlichen, gesunden Lebensstil.

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