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Geistliche Wurzeln

Pfingstbewegung

Kirchengeschichtlich gesehen haben wir als Gemeinde unsere Wurzeln in der Pfingstbewegung. Zum besseren Verständnis hier ein kurzer Abriss der Kirchengeschichte:

Die erste Kirche
Die Gründung der christlichen Kirchen geschah in Jerusalem (34 n. Chr.) durch die Apostel Jesu Christi. Aus ihr entwickelten sich diverse Kirchenstrukturen. Die Gründe für die Unterschiedlichkeit waren Sympathieverhalten, das markanten geistlichen Persönlichkeiten entgegengebracht wurde, unterschiedliche Kulturen und verschiedene Erkenntnisbetonungen.

Katholische und Evangelische Kirche
Aus der katholischen Kirche heraus entstand im 16. Jh. die evangelische Kirche durch Dr. Martin Luther. Diese Bewegung legte die Betonung auf die Gnade Gottes. Das Bibelzitat ‚Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben‘ war dabei prägend. Von dieser Bewegung lernten wir u.a. Befreiung von verbissener Werkgerechtigkeit und Fröhlichkeit über einen gnädigen und liebenden Gott.

Die Täuferbewegung
Aus der katholischen und besonders der evangelischen Kirche ging im 17. Jh. die Täuferbewegung hervor, indem man auf Jesu Aussage hinwies: ‚Wer glaubt und getauft ist, wird selig werden.‘ (Markus 16,16). Diese Erkenntnis war eine offene Anfrage an das Sakrament der Säuglingstaufe und die damit verbundene Christianisierungsmethode. Die schlichte biblische Erkenntnis war: erst der (persönliche) Glaube, dann die Taufe. Diese Bewegung wurde zunächst heftig bis aufs Blut verfolgt, etablierte sich aber dann und ist heute als Freikirche unter dem Namen ‚Baptisten‘ bekannt. Von dieser Bewegung lernten wir, bei unseren Gottesdienstbesuchern auf eine mündige, freiwillige Glaubensentscheidung für das Evangelium Jesu Christi zu warten. Dann kommen wir gern dem Wunsch nach Taufe (durch Untertauchen) und Gemeindemitgliedschaft nach.

Die Heiligungsbewegung
Im 19. Jh. bildeten sich verschiedene Kirchenkreise, in denen über aufrichtiges und tiefgreifendes Christsein gesprochen und gebetet wurde. Man wollte Gottes Gnade zur Sündenvergebung nicht schamlos ausnutzen, sondern Gottes Gnade zu einem gerechten Lebensstil erbitten, um grobe Sünden zu vermeiden. Die Bibel nennt das Heiligung. Diese Erkenntnis ließ diverse evangelische Freikirchen entstehen und aufleben. Von dieser Bewegung lernten wir, dass Gott Kraft hat, Menschen innerlich zu verändern und aus schlechten Gewohnheiten und Bindungen bleibend zu befreien. Dies lehren wir auch.

Die Pfingstbewegung
Anfang des 20 Jh. löste eine Examensarbeit von Studenten an einem theologischen Seminar in Topeca (USA) eine neue Bewegung aus. Man schrieb über den dritten Artikel des evangelischen Glaubensbekenntnisses, der vom Heiligen Geist handelt. Den Ausschlag gaben die Bibelzitate: ‚Nicht durch Heer oder (menschliche) Kraft, sondern durch meinen Geist‘, ‚Ohne mich könnt ihr nichts tun‘ und ‚Wartet, bis der Heilige Geist auf euch kommt, und dann geht hin und verkündet…‘. Diese Erkenntnis hatte die befreiende Wirkung, dass man die Kirche Jesu Christi nicht mehr aus eigener Kraft realisieren wollte. Die Bitte um den Heiligen Geist trat verstärkt auf und brachte belebende Erfahrungen: tiefere Sündenerkenntnis, Krankenheilung, Geistestaufe mit Sprachengebet und das Aufbrechen von vollmächtigen geistlichen Gaben, wie die Bibel sie beschreibt (1. Korinther 12-14). Diese mittlerweile am schnellsten wachsende Freikirche der Welt ist die Mutterbewegung unserer Gemeinde. Auf den biblischen Grundlagen der genannten Konfessionen aufbauend, wurde die neu entdeckte Erkenntnis über den Heiligen Geist hilfreich im geistlichen Dienst und Alltag umgesetzt. Die Pfingstbewegung wurde durch die Kirchenpolitik Hitlers in Deutschland zersplittert. 1948 sammelten sich die im Untergrund lebenden Gemeinden zu einer ‚Arbeitsgemeinschaft der Christengemeinden Deutschlands,‘ später BFP (Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden). Diesem gehören auch wir als Freie Christengemeinde Tostedt an.