„The Better LIFE!“ Anfrage

Sie haben Interesse am
„The Better LIFE!“ Seminar

Zur „The Better LIFE!“ Anfrage.

Auf zum Wintercamp

Jetzt gibt es den Tostedter RR Stamm schon bald 25 Jahre, und doch ist es für jeden von uns das erste Mal, ein Wintercamp zu bestreiten. Sieben Wagemutige von uns machen diesen ersten Schritt und begeben sich auf das Wintercamp.

rrwinter1

Tag 1
Wir verlassen das verregnete Tostedt. Unser Ziel, ein verschneiter und sonniger Ort im Harz: Clausthal-Zellerfeld. Wir sind alle gespannt, wie die Tage werden, und freuen uns auf ein aufregendes Abenteuer (Allerdings sitzen wir jetzt noch im beheizten Auto).

Angekommen, können wir Flachländer nur noch staunen. Wir haben 40-50 cm Schnee, und die Sonne scheint. Der Verwalter des Geländes kommt und drückt uns zur Begrüßung erst einmal 3 Schneeschaufeln in die Hand. Jetzt wird geschippt. Langsam steht dann auch die Jurte. Das Dranknüpfen der Jurtenbahnen ist mit kalten Fingern eine echte Heraus-forderung. (Jeder Ranger weiß, wovon ich spreche > Vielen Dank, Ilona)

Wir bauen uns Betten, und als Matratzen nehmen wir Zweige von Fichten, die es hier in Hülle und Fülle gibt. Essen im Schnee ist auch eine neue Erfahrung. Über diese Tage brauchten wir keinen Kühlschrank, eher eine Mikrowelle. Alles war kalt. Salat, Gurken, Bananen etc. gefroren, sogar das Nutella konnte man in Scheiben auf das Brot legen und den Obstsalat mussten wir auf dem Feuer erwärmen, weil er so eisig war…

Tag 2
Im Harz gibt es viele Höhlen und Stollen, wo Kohle abgebaut wurde und wird. Vor gut 100 Jahren hat man eine Tropfsteinhöhle entdeckt. Wir haben dieser einen Besuch abgestattet. Es waren angenehme Temperaturen von ca. 6° Celsius. Wir konnten sogar lebendige, sich im Winterschlaf befindliche Fledermäuse beobachten. Ebenso gab es dort einen Elefanten und eine Schlange zu sehen. Ein Krokodil und eine Schildkröte leben dort auch noch. So jedenfalls erklärt es uns der Höhlenführer. Das sind Beschreibungen von Formen, die die Steine in den Jahrhunderten angenommen haben. Er erzählt uns davon, dass diese Schildkröte eine Wunschschildkröte sei. Wer sich auf die Schildkröte setzt und sich was wünscht, dessen Wunsch gehe in Erfüllung.

Da sind wir als Royal Rangers doch froh, an solche Märchen nicht glauben zu müssen und so einen Quatsch unseren Kindern nicht erzählen zu brauchen. Gott sieht unsere Wünsche, und weil wir sie IHM sagen, kommen sie auch bei Ihm an. Viele unserer Wünsche erfüllt Er uns auch.

Abends hören wir noch eine spannende Geschichte über zwei Bergsteiger, die bei dem Versuch, die Eiger-Nordwand zu erklimmen, nach fast 7 Tagen in Eis und Schnee kurz vor ihrem Tod auf dramatische Weise überlebten und gerettet wurden. Dankbar liegen wir in unseren Schlafsäcken, ohne erfrorene Füße und mit dem Wissen, geborgen zu sein.

Tag 3
Es regnet. Heute wollten wir eigentlich rodeln gehen, aber bei dem Wetter? Das macht einem richtigen Ranger nichts aus. Nur schlecht, dass die Schlitten immer im Schnee stecken bleiben. Ein altes, herumliegendes Backblech bringt da schon eher den gewünschten Rutschspaß. Nach einer Dreiviertelstunde haben wir keine Lust mehr. Also zum Zeltplatz. In der Jurte ist es zu langweilig, und so spielen wir im nahen Jugendheim Tischtennis.

Tag 4
Abbau, die Jurte von Schnee befreien, den Platz aufräumen und alles einpacken. Nach einem Besuch bei ‚McDonalds‘ fahren wir zum CCT und laden die Sachen aus. Nun geht es heimwärts ins Warme. Wir haben nichts vermisst oder bereut auf diesem Wintercamp, aber einige Erfahrungen gesammelt. Und sei es nur Dankbarkeit für ein warmes Zuhause.

Allzeit bereit für Jesus!
Johanna Kus

rrwinter2

Das erste Mal im CCT


Christus Centrum Tostedt

Christus Centrum Tostedt

Was soll man von Leuten halten, die am Sonntag in ihre Kirche pilgern und selbst bei herrlichem Frühlingswetter zwei Stunden im Gottesdienst sitzen?
So manches Mal habe ich mir diese Frage gestellt, wenn ich bei einem Sonntagsspaziergang an dem Gemeindezentrum in der Todtglüsinger Straße 3 vorbeiging. Normalerweise kamen die Leute mit ernster Miene aus der Kirche. Die aber vom Christus Centrum lachen und sind fröhlich. Ich habe mich immer gefragt, was für ein Gottesdienst solche Freudigkeit bewirken kann. Ich konnte mich aber zunächst nicht überwinden. Da kannte ja offensichtlich jeder jeden und man würde mich bestimmt anstarren und als Fremden behandeln.

Dann ging ich doch hin

Eines Tages bin ich doch hingegangen. Die Eingangshalle war prächtig und ich hoffte, dass auch die Leute nett zu mir wären. Da kam eine Frau auf mich zu und begrüßte mich freundlich. Ein Mann bot mir an, meinen Mantel abzulegen. Im Saal saßen schon viele Leute in den Stuhlreihen. Andere standen in Gruppen und unterhielten sich. Hier umarmten sich welche, dort setzten Eltern ihre Kinder auf den Boden zum Krabbeln. Komisch, niemand starrte mich an. Dafür kam hin und wieder jemand vorbei und reichte mir die Hand.

Nachdem der Saal sich gefüllt hatte, ging eine kleine Gruppe junger Leute nach vorne auf die Bühne. Ein junger Mann nahm eine Gitarre zur Hand, ein junges Mädchen setzte sich an das Klavier, und ein anderer junger Mann setzte sich ans Schlagzeug. Eine kleine Gruppe von Sängern stellte sich an den Mikrophonen auf. Man fing an, kurze, aber sehr einprägsame, moderne Lieder zu singen. Plötzlich klatschten viele im Takt, einige standen auf und streckten die Arme nach oben aus. Man pries Gott für seine großen Taten und seine Liebe. Es schien direkt aus dem Herzen zu kommen. Vieles war spontan. Nach einer Zeit der Stille erhob plötzlich eine alte Frau ihre Stimme. Sie betete, aber nicht etwa aus einem Gesangbuch, sondern ganz frei dankte sie Gott, dass sie ihn bald sehen dürfte.

Was für Leute sind das, bei denen jeder aufstehen darf, um für die bestandene Fahrprüfung zu danken oder für das gesund gewordene Kind. Sie waren zwar ehrfürchtig aber auch irgendwie vertraut mit Gott. Den Begriff ‚Kinder Gottes‘ kannte ich ja aus der Bibel, aber so real fand ich ihn hier zum ersten Mal.

Ein jüngerer Mann, offensichtlich der Pastor, predigte vom Reich Gottes, als sei es schon angebrochen unter diesen Leuten. Jeder könne dazu kommen, indem er eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus aufnehmen würde.

Das war genau meine Sehnsucht

Das war eigentlich genau meine Sehnsucht, die ich, seit ich erwachsen war, verdrängt hatte. Ich kannte Christus nur als liturgische Formel, der ich in steifer Frömmigkeit begegnete. Sollte Jesus doch so greifbar lebendig und nah sein, wie ich als Kind immer geträumt hatte?

Als am Ende des Gottesdienstes Menschen nach vorne gehen durften, um mit sich beten zu lassen, hielt es auch mich nicht mehr am Platz. Bei diesen Christen erlebte ich, dass Gott mich liebt und mir persönlich begegnet ist. Ich werde nicht, wie bei Sekten, zu irgendwelchen Missionshandlungen gezwungen; ich muss nicht Glaubenssätze pauken, die ich im Grunde nicht verstehe, und es gibt hier einfach das, wovon die Bibel spricht: Gemeinde Jesu mit einem natürlichen, gesunden Lebensstil.

Bibel live – Wenn Gott redet

Mirja und Wolfgang T.

Mirja und Wolfgang T.

Kleine konkrete Bibel-Erfahrungen habe ich immer wieder mal, aber von einer sehr wegweisenden will ich hier mal berichten.

2001 waren Mirja und ich mit einem Bein schon auf einer Bibelschule in Lüdenscheid (MAS), die wir im Juni für 1 Woche zur Entscheidungsfindung besuchten. Eigentlich fehlte uns nur noch das ‚Ja‘ von GOTT – aber das kam nicht, so sehr wir es auch wollten.

Wir haben versucht, selbst die Türen aufzustoßen, aber von Gottes Seite aus kam es uns eher vor, als wäre ER da sehr zurückhaltend. Da wir nur seine Wege gehen wollten, blieben wir also, wo wir waren – in Tostedt. Nun hieß es also Ausschau halten nach einer neuen Wohnung. Innerhalb kürzester Zeit öffnete sich eine Tür nach der anderen – innerlich wie praktisch – zur Möglichkeit, ein Haus zu kaufen. Das letzte, was ich wollte – auch noch so dicht an der Firma, dass ich vom Frühstückstisch direkt in den Bürostuhl fallen konnte.

Örtliche wie finanzielle Festlegung statt Abenteuer Bibelschule – wollte Gott das?!

Ich war wirklich hin- und her gerissen und brauchte eine Antwort von Gott, weil ich meinem Herzen nicht trauen wollte, und weil es für mich um eine ziemlich entscheidende Festlegung im Leben ging.

Also haben wir mit Freunden für eine Antwort gebetet (an dem Abend mussten wir uns entscheiden), und die kam auch. Die konkrete Frage an Gott war: ‚Willst Du, dass wir dieses Haus jetzt kaufen oder nicht?‘ Nach einigen Minuten im Gebet sah ich vor meinen verschlossenen Augen ein Flugzeug mit einem Banner vorbeifliegen, und auf dem Banner stand: Psalm 128,3 – mehr nicht. Die Stelle war mir aus dem Gedächtnis gänzlich unbekannt, also schlug ich sie nach. Ich hab sie gelesen, kurz ausgeatmet und dann nur geheult, weil es Gottes Berührung war. Dort stand: ‚Deine Frau gleicht einem fruchtbaren Weinstock im Innern deines Hauses, deine Kinder den Ölbaumsprossen rings um deinen Tisch herum. Siehe, so wird gesegnet sein der Mann, der den Herrn fürchtet.‘ Der ganze Psalm handelt von Heimat und Familie in Zusammenhang mit einem Leben mit Gott. Diese Tür hat Er deutlich für uns geöffnet, und ich wusste das sofort. Dieses alte Wort hat er für uns lebendig gemacht, und deswegen bin ich so froh, dass ich Ihn kenne. Er lebt und kümmert sich auch heute um meine kleinen und großen Probleme, in diesem Fall durch die Bibel. – Wolfgang Tietjen